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Ermöglichung Fortführung lärmarme Südumfliegung

Unter diesem Titel sind drei Vorschläge zusammengefasst, die die Südumfliegung noch weiter optimieren sollen:

  • Nutzung der lärmärmsten Variante der Südumfliegung auch in Zukunft nutzen
  • Piloten dazu anhalten, seitlich weniger von der vorgeschriebenen Spur abzuweichen
  • Die „Nachtabflugroute“ in Zeiten mit geringem Betrieb stärker nutzen: Diese Route verläuft weiter entfernt von besiedeltem Gebiet, deswegen nutzen insbesondere  laute Flugzeuge sie auch heute häufig schon zwischen 22 und 23 Uhr.

Warum hat das ExpASS diese Maßnahme abgelehnt?

Das ExpASS hat zwei dieser drei Vorschläge abgelehnt. Einer ist ins Maßnahmenprogramm 2017 eingegangen. Die Begründungen im Detail:

  • Für die Südumfliegung gibt es unter den momentanen Rahmenbedingungen keine lärmärmere Variante, das haben aufwendige Prüfungen gezeigt. Deshalb plädieren alle Akteure einstimmig dafür, die Südumfliegung auf ihrer aktuellen Route zu belassen.
  • Ein Vorschlag, um Piloten dabei zu unterstützen, die Route besser einzuhalten , ist in das Maßnahmenprogramm eingegangen.
  • Aus Kapazitätsgründen ist es nicht möglich, die Nachtabflugroute stärker als bisher zu nutzen. Der Grund: Die Nachtabflugroute verläuft noch näher an der Startbahn West als die Route der Südumfliegung. Deshalb müssten Abflüge von der Startbahn West mit Flügen auf der Nachtabflugroute dauerhaft koordiniert werden („abhängiger Abflugbetrieb“). Das würde den Betrieb erheblich verlangsamen. Die Südumfliegung hingegen soll mittelfristig unabhängig von Abflügen von der Startbahn West genutzt werden.

 


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