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Entwicklung des aktiven Schallschutzes im Rhein-Main-Gebiet

1998

Juni: Beginn eines Mediationsverfahrens zur zukünftigen Entwicklung des Flughafens Frankfurt.


2000

Januar: Das Ergebnis des Mediationsverfahrens im Januar besteht aus einem „Paket“ mit fünf untrennbar verbundenen Elementen: 1) Optimierung des bestehenden Systems, 2) Kapazitätserweiterung durch Ausbau des Flughafens, 3) Verbot planmäßiger Flüge zwischen 23 und 5 Uhr, 4) Entwicklung eines Anti-Lärm-Paktes zwischen den Akteuren, 5) Gründung des „Regionalen Dialogforums“ (RDF).

Juni: Das RDF nimmt die Arbeit auf.


2007

September: Das RDF stellt den Anti-Lärm-Pakt vor, der unter anderem auch den Frankfurter Fluglärmindex (Glossar) einführt.

Dezember: Der Hessische Landtag beschließt die Umsetzung des Anti-Lärm- Pakts.

Dezember: Gemeinsame Erklärung der Hessischen Landesregierung und der Luftverkehrswirtschaft: „Mit der Unterzeichnung (...) hat die Luftverkehrswirtschaft am Flughafenstandort Frankfurt ihren Willen und Bereitschaft bekundet, Maßnahmen zu prüfen und zu entwickeln, um Potenziale des aktiven Schallschutzes so effektiv wie möglich zu erschließen. Auf diesem Wege soll eine Lärmentlastung erreicht werden, die sowohl im Ist-Zustand als auch in der zukünftigen Situation bis 2020 wirkt.“

Dezember: Das Hessische Verkehrsministerium erlässt den Planfeststellungsbeschluss.


2008

Juni: Das RDF beendet seine Arbeit.

September: Das Forum Flughafen und Region (FFR) tritt die Nachfolge des RDF an.

September: Das Expertengremium Aktiver Schallschutz (ExpASS) nimmt die Arbeit auf.


2010

Juli: Das ExpASS präsentiert der Öffentlichkeit das erste Maßnahmenpaket mit sieben Maßnahmen. In den folgenden Monaten beginnen Überlegungen zu Umsetzung und Monitoring. Anschließend gehen die Maßnahmen nacheinander in den Probebetrieb.


2011

Oktober: Die neue Landebahn Nordwest nimmt den Betrieb auf. Im selben Monat tritt das Verbot planmäßiger Flüge zwischen 23 und 5 Uhr in Kraft.


2012

Februar: Unterzeichnung der „Allianz für Lärmschutz“, verabredet zwischen Landesregierung, Luftverkehrswirtschaft und dem Forum Flughafen und Region (FFR). Enthalten sind unter anderem eine Reihe weiterer aktiver Schallschutzmaßnahmen und Prüfaufträge an das FFR.

Juni: Das Expertengremium stellt seinen Bericht über das Monitoring des ersten Maßnahmenpakets vor.


2013 und 2014

Insgesamt sieben Maßnahmen gehen in den Regelbetrieb über. Weitere sieben werden bis Herbst 2016 folgen.


2015

März: Das Land und die Fluglärmkommission bitten das ExpASS um Vorschläge für ein zweites Maßnahmenpaket.